„Non est ad astra mollis e terris via.“ (Seneca)

Japanische Kultur

Schönste Gärten

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Garten-Panorama

Informationen

Japanische Gärten sind ein Ausdruck der japanischen Philosophie und Geschichte. Solche Gärten findet man teilweise auf Privatgrundstücken, in Stadtparks, bei buddhistischen Tempeln oder an historischen Sehenswürdigkeiten wie alten Schlössern. Derartige Gärten sind meist bis ins Detail geplant. Um sie vollends zu verstehen, ist es nötig, sie richtig lesen zu lernen. Neben dem theoretischen Wissen über die Gestaltung und der Handwerkstechnik muss sich der Errichter des Gartens in den gegebenen Ort einfühlen können, um den Garten mit der Umgebung harmonieren zu lassen. Die Gärten sind so angelegt, dass ihre Besucher zahlreiche Entdeckungen machen können. Häufig führt ein Blick aus einer anderen Perspektive zu einem ganz anderen Eindruck der gleichen Anlage, was durch eine asymmetrische, dezentrale Anordnung erreicht wird. Beliebt sind auch holperige, unebene Wege, um den Betrachter nicht wahrnehmungslos durch den Garten gehen zu lassen. Gerade Wege finden ihre Verwendung nur, um den Blick in eine bestimmte Richtung zu lenken. Je nach Gartentyp oder Einstellung des Betrachters kann man, anstatt herumzuschlendern, sich an einer Stelle niederlassen und den Garten eingehend betrachten und dann in Ruhe auf sich wirken lassen.

Yin und Yang

Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Ein weit verbreitetes Symbol des Prinzips ist das Taijitu (siehe unten), in dem das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, Aktivität) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt werden.

Die Begriffe Yin und Yang verkörpern Prinzipien, die sich zum Beispiel auch in der fernöstlichen Gartengestaltung (in chinesischen und besonders in japanischen Gärten) widerspiegeln. Die gartengestalterischen Elemente für Yang sind: senkrechte Linien, Bambus, aufrechte Steine, rauer Fels, schlanke Laterne, Südhänge, Farbe Rot (Tempelrot, Pavillon), ungerade Zahlen. Und die von Yin sind: waagerechte Linien, liegender Stein, Baum mit breiter Krone, Moos, Nordhänge, Farbe Schwarz, gerade Zahlen, Insel in Schildkrötenform. In der Vereinigung bilden das Yin und das Yang die fünf Elemente Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde (abendländisch entspricht das in etwa den folgenden 4 Elementen: Feuer, Wasser, Luft und Erde).

Mir sympathische Länder

Japan Südkorea

Zitate vom schlauen Konfuzius

Konfuzius, auch: Kong Qui, lebte von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. in China. Seine Lehre entstand in einer Zeit der Konflikte und Umstürze. Aus diesem Umstand ist seine Lehre des moralisch guten Handelns zu verstehen. Sein Ideal war der moralisch einwandfreie, edle Mensch. Damit stand seine Lehre im Gegensatz zur Lehre von der sogenannten Lao Tse, die eine Philosophie der Zurückgezogenheit und des Nicht-Handelns (Wu Wei) war. Und jetzt ein paar Zitate von Konfuzius:


Die Nr. 1:

„Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste Weg.“


Die Nr. 2:

„Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.“


Die Nr. 3:

„Der Edle benutzt seinen Reichtum, um sein Leben reicher zu gestalten. Der Niedrigdenkende benutzt sein Leben, um zu Reichtum zu gelangen.“


Die Nr. 4:

„Sag' es mir, und ich werde es vergessen. Zeig' es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass' es mich tun, und ich werde es können.“


Die Nr. 5:

„Gib einem Mann einen Fisch, und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann, zu fischen, und du ernährst ihn für sein ganzes Leben.“

Japanisches Gedicht

ANKUNFT DES FRÜHLINGS

Noch glänzt der Schnee hernieder von den Bergen,
Doch regt sich schon der Frühling in dem Tal.
Die Tränen, die die Nachtigal geweint hat

Und die zu Eis gefroren waren, tauen
Allmählich auf. Im holden Duft der Tage
Erklingt nun bald das Lied der Frühlingsbraut.

Der Nebel, der noch um die Büsche schleift,
Ist nur ein leichtes, schmächtiges Gewebe, -
Ein Windhauch durch die Flur und er zerstiebt.

Wie herrlich glänzt die Weide schon am Bach!
Auf ihrem dünnen, wallenden Gezweige
Reiht sich der Tau zu silbernen Perlen auf.

Und gar der Pflaumenbaum! Er steht schon prunkend
Im Kleide seiner weißen Blüten da,
Verklärend jedes Auge, das ihn schaut.

Welch holdes Wesen war es, das ihn leise
Gestreift hat mit dem seidnen Saum des Ärmels,
Da es versonnen ihm vorüberging?

Japanische Symbole

Buddha

Einige Links

- Atombombe auf Hiroshima abgeworfen: Warum?

- Die berühmtesten Samurai Japans

- Über Japan bei Wikipedia

- Über die Kultur Japans

- Japanische Rätsel